Bild “for the weekend” BELSY aus Havanna, Kuba

In der Reihe “Bild for the weekend” präsentiere ich Euch heute ein wunderschönes Bild von einer kubanischen Künstlerin BELSY Barbara Cobiellaz Cruz. Sie wohnt in Havanna, Kuba, ist eine ausgebildete Malerin, lebt für die Kunst. Ihre Bilder stellen Ihre Umgebung dar, wie Meer, Inselleben, Natur, Fauna und Flora, als auch havannische Architektur. Es gibt auch viel versteckte Symbolik in Belsy´s Bilder, die auf die kubanische und koloniale Kultur zurückzuführen sind, wie alte Geschichten, Legenden und spanische Wurzeln. Ihre Bilder sind bunt und lebendig, immer mit Frauen als Hauptfiguren, da fliegen Engel, überall sind Sonnenblumen, Seejungfrauen und koloniale Archen zu sehen. Es ist aber keine “naive” Kunst, sondern eher postmodern mit einem Touch von Gauguin. Belsy arbeitet bei ihren Bildern mit Schichten, wo sie einen Hintergrund mit dem nächsten überdeckt, bis eine Tiefe in dem Bild entsteht. Ihre Bilder sind auch sehr feminin, was mich persönlich sehr anspricht und bewegt hat. Als ich Belsy in Havanna entdeckt und kennengelernt habe, war das für mich Liebe auf den ersten Blick, da wir in Europa an den Sonnenmangel immer leider und genau Sonne habe ich in Belsy´s Bilder direkt entdeckt.

Ich werde jetzt in 3 Wochen, 3 Bilder von Belsy immer freitags Euch vorstellen, die auch zum Verkauf stehen, falls jemand Interesse hätte, bitte um Kontakt.

Dieses Bild heißt auf spanisch: “Muchacha con caracol” = “Mädchen mit Muschel”

Acryl auf Leinwand – 70 x 100 cm (das Bild steht zum Verkauf)

Belsy stellt hier das Thema Musik dar, dieses mal in der Tradition der kubanischen Indianerinnen / Ureinwohnerinnen, die die Muscheln als Instrument des Windes nutzten, um ihre Götter aufzurufen oder das Meeresrauschen in ihrem Inneren zu fühlen.

Belsy über ihrer Kunst: “Der Umstand, dass ich auf einer Insel, in Havanna lebe, ermöglicht mir die Nähe, den Kontakt zum Meer mit allen seinen Geheimnissen und Reizen. Das Zusammenspiel der Natur mit Elementen der Architektur sind charakteristisch für fast alle meine Werke. In ihnen sind auch Elemente aus verschiedenen Kulturen und Künstler vergangener Epochen zu finden, welche als Referenz für die Schaffung meiner eigenen Kunst dienen. Auf diese Weise werden meine Werke konzipiert, die auf Geschichten, Legenden und auf unsere kulturellen Wurzeln, zurückzuführen sind. Sowohl Sonnenblumen, Meerjungfrauen, Engel, als auch architektonische Formen, geben meiner Arbeit ein post-modernistisches Flair. Die Meerjungfrauen, können sich sowohl in der Tiefe des Meeres, als auch am hohen Himmel befinden, eingerahmt in der charakteristischen Architektur der Kolonialzeit Kubas. Die Sinnlichkeit der weiblichen Figuren dieser Werke, besteht aus einer Mischung aus den Merkmalen unserer einheimischen Religion. Die Sinnlichkeit wird als Frau, Gottheit, Fantasie, Geheimnis, Realität, dargestellt. Sie spiegelt die menschliche Erwartung auf den Honig der Gottheit Oshun und ihre Sonnenblumen wider. Die Architektur ist ein weiteres Element, das sich mit dem Meer oder mit dem Himmel vermischt. Sie kann gleichzeitig als ein Fenster zu unserem gewünschten Ziel dargestellt werden. Die Sonnenblume kann einfach nur Blume sein. Sie kann aber zugleich die Erde unter unseren Füßen, in Form eines Teppichs verschönern. Innerhalb der Szenen, zeigen sich die Figuren ruhig und harmonisch. Sie werden umrahmt von einer mystischen Atmosphäre, in der wir uns sowohl der Klang einer Geige als auch der einer Flöte vorstellen können. Die Figuren werden von Fischen umringt, welche in Ekstase, sich mit ihnen in einem ersten Kuss vereinigen. Sie lieben sich. Die vertikale Ausrichtung der Bäume verleiht den Figuren Eleganz, welche einen Kontrast zu den Farben und Textur des Gemäldes bildet. Aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit den früheren Ansiedlerinnen unseres Archipels, sind die Frauen, welche an die Haitianerinnen von Paul Gauguin erinnern, ein Hauptelement meiner Werke. Die häufige Darstellung  von bestimmenden Elementen in meinen Werken, vor allem, von Blumenelementen, hat das Ziel, gewisse Parallelen mit den geprägten Textilien, welche für den Anfang meiner Karriere charakteristisch sind, zu erzeugen. Durch die Wiederholung, werden diese Elemente in meinen Gemälden lebendig. Sie spielen, in formalen Aspekt eine besondere Rolle, weil sie jede Figur, indem sie ihr Balance oder Gleichgewicht geben, bereichern. In meinen Werken werden alle Räume minuziös bearbeitet. Ich verwende Pastelltöne als Kontrast zu den Erdfarben. Diese beiden, zusammen mit den komplementären und primären Farben, bringen optisch eine Mischung hervor, welche die Illusion von Tiefe und anhaltender Bewegung erweckt.

Belsy Bárbara Cobiellas Cruz”

 

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